Benedict Freitag
Nach der Schule wird Benedict Rock- und Folk- Musiker und tourt in den Siebzigern mit einer Band fünf Jahre durch Deutschland, Holland und die Schweiz. 1980 wird er ans Schlossparktheater Berlin engagiert, wo er in „Ich steig’ aus und mach ’ne eigene Show“ mit Nicole Heesters den Bandleader Jake 99mal spielt. In Berlin beginnt auch seine TV-Karriere, er spielt an der Seite von Hildegard Knef die Titelrolle in „Gärtner von Toulouse“ von Georg Kaiser. 1982 schliesst er sich der SCHAUSPIELTRUPPE ZÜRICH seiner Eltern Maria Becker und Robert Freitag an, spielt in der Folge bis 1996 13 Hauptrollen und komponiert die Bühnenmusik für acht Produktionen, u.a. ’Peer Gynt’, , ’Simplicius Simplicissimus’ ’Cyrano de Bérgérac’ und ’Minestrone’, eine Commedia dell’Arte Show. Für seine musikalische und darstellerische Gestaltung in der Bühnenfassung des ’Simplicius’ wird ihm der Nachwuchspreis der Akademie der Künste Berlin verliehen. Er führt Regie bei Ibsens ’Gespenster’, Shaws ’Caesar und Cleopatra’, Co-Regie bei sechs weiteren Inszenierungen und inszeniert 2006 das Musical „I love you – you’re perfect – now change!“. Mit seiner Mutter Maria Becker spielt er im Schauspielhaus Zürich und auf Tournee den „Student“ und drei weitere Rollen in Grazia Meiers „Millionenhaus“, Sommer 2011 spielt er bei den Bad Hersfelder Festspielen „Claudius „ in Shakespeares „Hamlet“.
Rachel Matter
Geboren in Sierre, Kanton Wallis. Schauspielakademie Zürich, als freie Schauspielerin diverse Engagements unter anderen Kellertheater Brig, Schauspielhaus Zürich, Theater am Hechtplatz, Theater Käfigturm in Bern, Theater Winkelwiese, Theater InSitu, Stadttheater Chur, Schauspiel Bonn und Düsseldorfer Schauspielhaus. Erhielt im Jahr 2000 den Kulturpreis des Kantons Wallis. Von 2000 bis 2010 am Theater Kanton Zürich als festes Ensemblemitglied in gegen 30 Inszenierungen. Ab November 2010, Gründungsmitglied und Schauspielerin des Theater Ariane.
Andreas Matti
Geboren am 21. Dezember 1959 in Saanen. Aufgewachsen im Hotel der Eltern in Gstaad. Besuch der Primar- und Sekundarschule Saanen bis zum 16. Lebensjahr. Anschliessend Absolvierung der Ecole de Commerce in la Neuveville. 1980 Vorkurs an der Ecole des Beaux-Arts in Lausanne. Von 1983 bis 1987 Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste in Bern.
Es folgten 2 Jahre im festen Engagement in Deutschland am Rheinischen Landestheater Neuss. Seit 1990 frei schaffender Schauspieler am Theater (u. a. Schauspielhaus Zürich, Luzerner Theater, 400 asa, Club 111) und im Film/Fernsehen. Andreas Matti ist durch viele Schweizer Film- und Fernsehfilme wie: «Das Geheimnis von Murk», «Tod in der Lochmatt» oder „Sommervögel“ aber auch durch TV-Serien wie „Tag und Nacht“ oder „Lüthi und Blanc“ einem breiten Publikum bekannt.
Sabina Schneebeli
wurde ursprünglich zur Tänzerin ausgebildet. Nach Engagements in Wien, Hamburg und Berlin rückte sie mit der Hauptrolle der Schweizer Serie „Die Direktorin“ in den 1990er-Jahren erstmals ins Rampenlicht. Seither ist sie regelmässig im Kino und Fernsehen zu sehen. Unter anderem in „Ernstfall in Havanna“ von Sabine Boss, „Mein Name ist Eugen“ von Michael Steiner, in der TV-Serie „Tag und Nacht“ spielte sie die Hauptrolle.
2008 erhielt sie den Prix Walo in der Kategorie Beste Schauspielerin. In den letzten Jahren steht Sabina Schneebeli auch wieder vermehrt auf der Bühne. Am Casino Theater Winterthur spielte sie „Business Class“ von Martin Suter, oder „Ein Teil der Gans“ von Martin Heckmanns. Im Hechtplatztheater Zürich sah man sie in „Villa Wahnsinn“ von Peter Freiburghaus. Aktuell gehört sie zum Ermittler-Team des neuen Schweizer „Tatort“. Als Yvonne Veitli leitet sie die Abteilung der Spurensicherung.
www.sabinaschneebeli.ch
Rolf Sommer
absolvierte seine Ausbildung zum Schauspieler und Sänger an der Abraxas Musical Akademie in München.
Nach Engagements in Berlin, Leipzig und München spielte der gebürtige Urner 2005 erstmals in Zürich, wo er seither wohnt. Am Theater am Hechtplatz wirkte er in diversen Produktionen der Shake Company unter der Leitung von Dominik Flaschka mit, unter anderem in «Der kleine Horrorladen», «Bye Bye Bar», «Elternabend», «Jetzt erst Hecht!» und «Happy End». Unter der Regie von Stefan Huber spielte er in der Uraufführung von «Heidi – Das Musical», gastierte am Opernhaus Zürich im Stück «Dreyfus intime» in einer Sprechrolle inszeniert von David Pountney und gehörte als Hanspeter im Hitmusical «Ewigi Liebi» zur Originalbesetzung. Einem breiteren Publikum wurde er durch das Musical „Die Schweizermacher“ bekannt, wo er als Einbürgerungsbeamter Moritz Fischer in die Fussstapfen von Emil Steinberger trat. Am Theater Rigiblick spielte er das Einpersonenstück „Heute Abend: Lola Blau“ und war 2009 bei der Silvesterrevue „Grüsse aus dem Weltall“ dabei.
www.rolfsommer.net
Daniel Rohr
* 1960 in Zürich. Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler und Regisseur an der Hochschule Mozarteum Salzburg arbeitete Daniel Rohr zunächst am Theater Bonn, bevor er lange Jahre am Theater an der Ruhr in Mühlheim und am Deutschen Theater in Göttingen als Schauspieler tätig war. In diese Zeit fällt auch die Gründung des Göttinger Innenhof-Theater-Festivals, das er bis heute leitet.
1999 kam er zurück in die Schweiz an das Theater Neumarkt Zürich und übernahm 2004 die Leitung des Theater Rigiblick, die er bis heute innehat. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler, Theaterleiter und Regisseur kann Daniel Rohr auf eine beachtliche Filmkarriere zurückblicken. Er spielte unter anderem in den bekannten Filmen von Sabine Boss „Ernstfall in Havanna“, von Christoph Staub „Sternenberg“, von Fredi M. Murer „Vitus“ und von Michael Steiner „Grounding“. Als Regisseur und Schauspieler zeigte er sich dem Zürcher Publikum in den Produktionen „ZAPPA!, alles über Frank“ „Howl“ von Allen Ginsberg, „The lamb lies down on Broadway“ nach Peter Gabriel, „In einer Sternennacht am Hafen“, „Azzurro“, „Faust“, „Tot he Dark Side of the Moon“, „Miles oder die Pendeluhr von Montreux“, „Loriot. Der Theaterabend“ mit Gastspielen am Schauspielhaus Hamburg und Bremen, Bielefeld sowie in Bangkok und Theheran.
Tina Carstens
Die Bühnen- und Kostümbildnerin Tina Carstens arbeitet seit Jahren sowohl freischaffend als auch in verantwortlichen Positionen für verschiedene Festivals. Nach ihrem Studium bei Prof. Herbert Kapplmüller assistierte sie unter anderem bei Achim Freyer, Jörg Immendorf und Christian Boltanski. Seit 1996 schuf sie zahlreiche Bühnen- und Kostümbilder, unter anderem in Nürnberg, München, Berlin, Wien und Biel/Solothurn. Produktionsleitungen für Ausstattung führten sie nach Tokio, Florenz, Lyon, Amsterdam und Madrid. Eine besondere Zusammenarbeit verbindet sie mit der Ruhrtriennale, wo sie mit Regisseuren wie Andrea Breth und Markus Dietze arbeitete und 2008 die Produktionsleitung für Kostüm und Maske übernommen hat. Mit Daniel Rohr am Theater Rigiblick entwickelte sich eine intensive künstlerische Auseinandersetzung bei den Sterntheater Produktionen "Faust", "Azzurro" "To the Dark Side of the Moon", „Miles und die Pendeluhr von Montreux“, „Loriot, der Theaterabnd“ sowie den Silvesterproduktionen des „Theater Rigiblick“.
