Fridolin’s Heritage
Im Herbst 2008 anlässlich von Jamsessions zusammengefunden, brachte die Truppe bereits im Frühjahr 2009 die CD „Good Morning Blues“ heraus, aufgenommen an einem einzigen Wochenende im Powerplay Studio. Die vielen Konzerte seither - unter anderem im Albani Winterthur oder im Bluesclub Bühler - brachten bei Konzertberichterstattern Begriffe wie „Powerblues“ oder „Crossoverblues“ hervor. Stilistisch ist die Truppe aber nicht auf den Blues fixiert; genüssliche Ausflüge in die Welten von Rock, Funk oder Cajun gehören bei jedem Konzert genau so dazu wie treibende Beats, mitreissende Gitarrensoli, mehrstimmiger Gesang oder herzerwärmende Mundharmonikamelodien.
HANK DUST Voc/Git MARIO PICCANTE Harp/Voc TONY FLOWERS Drums/Voc DON MOJITO Keys/Voc SID MERCURY Bass/Voc
Patrick Fürst
(* 1982) Musiker, Soundengineer & Songwriter
- seit 2003 Gitarrist und Sänger bei Just a Hype
- seit 2008 Mothercake & the killing sperm
- seit 2009 freischaffender Soundengineer
- seit 2010 Writings für Dr. Duke
Daniel Rohr
* 1960 in Zürich. Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler und Regisseur an der Hochschule Mozarteum Salzburg arbeitete Daniel Rohr zunächst am Theater Bonn, bevor er lange Jahre am Theater an der Ruhr in Mühlheim und am Deutschen Theater in Göttingen als Schauspieler tätig war. In diese Zeit fällt auch die Gründung des Göttinger Innenhof-Theater-Festivals, das er bis heute leitet.
1999 kam er zurück in die Schweiz an das Theater Neumarkt Zürich und übernahm 2004 die Leitung des Theater Rigiblick, die er bis heute innehat. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler, Theaterleiter und Regisseur kann Daniel Rohr auf eine beachtliche Filmkarriere zurückblicken. Er spielte unter anderem in den bekannten Filmen von Sabine Boss „Ernstfall in Havanna“, von Christoph Staub „Sternenberg“, von Fredi M. Murer „Vitus“ und von Michael Steiner „Grounding“. Als Regisseur und Schauspieler zeigte er sich dem Zürcher Publikum in den Produktionen „ZAPPA!, alles über Frank“ „Howl“ von Allen Ginsberg, „The lamb lies down on Broadway“ nach Peter Gabriel, „In einer Sternennacht am Hafen“, „Azzurro“, „Faust“, „Tot he Dark Side of the Moon“, „Miles oder die Pendeluhr von Montreux“, „Loriot. Der Theaterabend“ mit Gastspielen am Schauspielhaus Hamburg und Bremen, Bielefeld sowie in Bangkok und Theheran.
Thomas Sarbacher
lebt und arbeitet als freischaffender Schauspieler in Zürich. Neben zahlreichen Auftritten in deutschen Film- und Fernsehproduktionen arbeitet er immer wieder als Gast an Zürcher Theatern, so im Dezember 2011 am Theater Winkelwiese mit dem Projekt „Industrielandschaft mit Einzelhändlern“ von Egon Monk und zuletzt am Sogar Theater mit „Moskva – Petuski“ von Venedikt Eroveev. Für den kommenden Winter ist ein weiteres Projekt zusammen mit dem Sogar Theater geplant.
SIGNORI MISTERIOSI
Hier riecht es nach stinkenden Müllhalden in Palermo und schwitzigen Nächten in Mexiko. Schwelgerische Gesänge aus alten Transistorradios über Momente, in denen das Universum die Welt küsst und Sonne und Mond die Erde gezeugt haben. So klingt auch die Musik der SIGNORI MISTERIOSI: Immer auf der Suche nach Tiefgang und sterbenden Gitarren. Alle haben sie bereits eine lange musikalische Reise hinter sich: So bespielten die vier Wunderknaben bereits den halben Globus! CHRIS und TOBEY tourten mit Jesh durch Kanada, MARTIN verschlug es mit den Clowns in die USA, ANGELO schaffte es mit den Telaphones gar ins fernöstliche China. An Konzert- und Banderfahrung mangelt es den Jungs aus Zürich garantiert nicht. Im Frühling 2012 sollte die erste EP mit 6 Songs folgen, produziert von Philip Harrison aus Winterthur, begleitet von einem spektakulären Musikvideo, das aus der Feder von Hans Kaufmann stammt. Jedoch entschied sich die Band nun in Nacht und Nebel, das Ganze auf ein komplettes Album auszuweiten, welches im Herbst dieses Jahres erscheinen soll. Ob Supergroup oder nicht - SIGNORI MISTERIOSI überzeugen mit schweren Songs direkt aus dem Bauch.
TOBEY LUCAS Git/Voc CHRIS FILTER Drums/Voc
ANGELO REPETTO Git/Voc MARTIN KÜNZLE Bass/Voc/Keys
George Vaine
Der Zürcher existiert seit 2006 unter dem Namen, seit 2010 spielt er im Trio mit Philipp Strickler am Bass und Kaspar Fumasoli am Schlagzeug. Im Winter 11/12 wurde in Winterthur ein erstes richtiges Album aufgenommen, coming soon. Vaine spielt unterdessen in dunklen Bars fröhliche Lieder und singt im Scheinwerferlicht von den dunklen Seiten.
David Schneebeli
ist Bratschist des Galatea Quartett und mit diesem Preisträger an zahlreichen internationalen Wettbewerben. Das Quartett entwickelte eine rege Konzerttätigkeit mit Tourneen in ganz Europa, Japan, Indien oder Ägypten. Im Herbst 2011 erschien die CD ‚Landscapes’ mit Musik von Ernest Bloch bei Sony Classics.
Als Mitglied des Kaleidoscope String Quartet (unit records) bewegt sich David Schneebeli ebenfalls regelmässig im Bereich des Jazz und experimenteller Musik, darüber hinaus ist er ebenfalls ein gefragter Studio- und Live-Musiker im Bereich Film, Pop oder Rock und zeitgenössischer Musik.
Tobias Röthlin
Facettenreich, rauh und ein bisschen irr. Seit 2003 ist er als Sänger und Songschreiber der Zürcher Band Strozzini unterwegs. Der charismatische Musiker mit der kräftigen Stimme stand schon auf vielen Bühnen, hat aber weder an Ausdruck noch an Spielfreude eingebüsst. Im Gegenteil!
Adrian Weyermann
(*1974) Singer/Songwriter aus Zürich.
Von 1989-2001 war Adrian Weyermann Sänger, Gitarrist und Songschreiber für die Zürcher Rockband Crank. Seit 2002 wandelt er auf Solopfaden und hat sich der Pop-Musik im offenen Geiste der 60/70er-Jahre verschrieben. Er spielt ausgedehnte Konzerttourneen und tritt dabei auch an den grossen Festivals der Schweiz auf. Sein Album „Pool“ schaffte es in die Schweizer Hitparade und die Singles „Echo“ und „Don’t Look Back“ avancierten zu Airplay-Hits. Sein viertes Album „Wood“ erschien im Januar 2008. Seither ist er vor allem als Sideman und Producer bei diversen Projekten (z.B. die Gipsyrockband „Palkomuski“ oder die „Bingoshow“ mit Beat Schlatter) aktiv. Sein nächstes Solo-Werk erscheint voraussichtlich im Herbst 2012.
Tina Carstens
Die Bühnen- und Kostümbildnerin Tina Carstens arbeitet seit Jahren sowohl freischaffend als auch in verantwortlichen Positionen für verschiedene Festivals. Nach ihrem Studium bei Prof. Herbert Kapplmüller assistierte sie unter anderem bei Achim Freyer, Jörg Immendorf und Christian Boltanski. Seit 1996 schuf sie zahlreiche Bühnen- und Kostümbilder, unter anderem in Nürnberg, München, Berlin, Wien und Biel/Solothurn. Produktionsleitungen für Ausstattung führten sie nach Tokio, Florenz, Lyon, Amsterdam und Madrid. Eine besondere Zusammenarbeit verbindet sie mit der Ruhrtriennale, wo sie mit Regisseuren wie Andrea Breth und Markus Dietze arbeitete und 2008 die Produktionsleitung für Kostüm und Maske übernommen hat. Mit Daniel Rohr am Theater Rigiblick entwickelte sich eine intensive künstlerische Auseinandersetzung bei den Sterntheater Produktionen "Faust", "Azzurro" "To the Dark Side of the Moon", „Miles und die Pendeluhr von Montreux“, „Loriot, der Theaterabnd“ sowie den Silvesterproduktionen des „Theater Rigiblick“.
