Stern-Theaterproduktion

Der Spieler

Nach dem Roman von Fjodor Dostojewskij


Die stärksten Momente dieses Abends sind denn auch ganz von der Sprache bestimmt. Dann tauchen wir ein in den Text und lauschen Charlotte Schwabs sattef Stimme, die jeder Figur eine jeweils andere Farbe gibt, lauschen Daniel Rohrs vom Schweizer Dialekt leicht angerautem Hochdeutsch - das die ganze Tragik Alexei Iwanowitschs in sich trägt.
Tages-Anzeiger, Zürich, 22.11.2010 (Artikel, PDF)

Zwei Schauspieler, ein Roman
Der Regisseur schafft dieses Kunststück mit gerade mal zwei Schauspielern. Charlotte Schwab beginnt als Polina, mit jener Figur also, die vom Hauslehrer Alexei (Daniel Rohr) - dem Spieler - leidenschaftlich geliebt wird. Allein der in die Tragödie führende Abgrund ist vom ersten Moment an erahnbar. Reflexion und wilde Aktion lösen sich ab. Wild wird es vor allem am Spieltisch. Die Bezeichnung erhält eine wunderschöne Doppeldeutigkeit dadurch, dass die Meistergeigerin Bettina Boller, auf einem Tisch stehend, wie wild ihr Instrument traktiert: Die kugel saust in den Roulettekessel, die Geldscheine flattern auf den grünen Teppich. Ist's Spiel oder schon Schau-Spiel?
Aargauer Zeitung, Aarau, 23.11.2010 (Artikel, PDF)

Neben Charlotte Schwab, Daniel Rohr und Bettina Boller (Madame Tod mit der Geige) treten fiinf wunderbare, metergrosse Puppen auf. Entworfen hat sie Tina Carstens, die auch für die Kostüme und die Bühne verantwortlich zeichnet. Wie Rohr diese Puppen führt und zum Sprechen bringt, gehört zu den Höhepunkten des 100-minütigen Abends. (...) Das Premierenpüblikum am Freitag war begeistert.
Schaffhauser Nachrichten, Schaffhausen, 23.11.2010 (Artikel, PDF)

Szenenfoto

 

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